Lernen außerhalb der Schule ist nicht nur hehres Ziel für schulisches
Lernen überhaupt - eben " für' s Leben zu lernen" - ; es sollte
auch Teil des gemeinsamen Lernens in Klasse und Schule, in Gruppen, Wahlkursen,
Projekten, aber auch im Klassenunterricht sein. Gerade im Sachunterricht gibt es
immer wieder Anknüpfungspunkte und auch den Auftrag, das Lernen im Klassenzimmer
mit der Wirklichkeit zu vernetzen.
Über die Vorzüge von außerschulischen Lernorten, Exkursionen,
Unterrichtsgängen, Museumsbesuchen, Recherchen in der Nachbarschaft, in
Betrieben oder auf Spielplätzen ist viel Richtiges geschrieben worden: Lernen
mit allen Sinnen, die Eroberung und sichere Nutzung des öffentlichen Raums, das
angemessene Auftreten in der Öffentlichkeit, im Straßenverkehr, in Museen etc,
Sehen, Beobachten, Entdecken zu lernen, Interviews zu führen und auszuwerten,
Initiativen zur Verbesserung von Spielplätzen, Schulhöfen zu ergreifen - der
Beispiele wären noch viele zu nennen - überall sind wesentliche Kompetenzen
gefragt und werden weiter entwickelt, die für das Lernen insgesamt Sinn stiften,
Wirkung zeitigen und insofern Relevanz erzeugen.
Dennoch sind Exkursionen im schulischen Alltag eher die Ausnahme.
Es scheint kompliziert, gefährlich, zu zeitaufwändig zu sein oder durch den
Fachunterricht nicht leicht in die Schulorganisation zu integrieren. Finanzielle
Bedenken, Terminnot kommen hinzu. Und dennoch - hier finden Sie Beispiele für
unkomplizierte attraktive Anlaufstellen in Schule, Stadtteil oder der Stadt -,
Links und Literaturhinweise sowie Unterrichtsmaterialien mit Fotos und
Anregungen.